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#kurzkurz nach Luxembourg #schleckgranfondo

Eigentlich stand der Gran Fondo in Luxembourg gar nicht in unserem Terminkalender. Aber nachdem ich (Lotte) nach einem Sturz und drei Wochen Trainingspause auf der Suche nach etwas Motivation war, entschied ich spontan als Wiedereinstieg ein kurzes Rennen zu fahren.

#kurzkurz beschreibt das Rennen, das am 26. Mai 2018 in Mondorf-les-Bains, Luxembourg stattfand, in vielerlei Hinsicht. Die Anreise und Rückreise war im Vergleich zu unseren sonstigen Rennorten überschaubar kurz. Die Distanz des Rennens mit 85 km ebenfalls. Und heiß war es an dem Tag, sodass kleidungstechnisch definitiv auch #kurzkurz angesagt war.

Das Rennen selbst war dann auch schnell vorbei und vor allem die Anstiege fallen auch unter die Kategorie #kurzkurz. Lediglich die Abfahrten kamen mir nach meinem Sturz noch etwas lang und unentspannt vor. Insgesamt war es ein tolles Rennen, das sich sehr gut als Wiedereinstieg geeignet hat, und mit einer Platzierung im Mittelfeld belohnt wurde. Und um den Motto dieses Berichts gerecht zu werden, fällt dieser auch in die Kategorie #kurzkurz.

 

#kurzkurz nach Luxembourg #schleckgranfondo2018-08-29T18:10:57+00:00

GranFondo Nove Colli 2018 – Wohin mit den vielen Radfahrern am Berg?

Facts: 20.5.2018 // Strecke: 205 km // 3800 hm // 12.000 Teilnehmer

Wie kommt man eigentlich auf den Nove Colli?

Der Gran Fondo ist keine „UCI-Ausgabe“, trotz allem entschlossen sich die Passione Bici Girs, Kerstin und Priska auf Empfehlung von Freunden, eines der größten und ältesten Jedermann-Rennen Europas in Cesenatico mitzufahren. Bei der 47. Ausgabe standen auch 2018 wieder die beiden Strecken zur Auswahl: 205 km mit 3840 hm und 130 km mit 1870 hm durch die Hügel des Appennin.

Mit insgesamt 12.000 Teilnehmer verteilt auf 9 Starblöcke, reihten sich die Mädels am frühen Morgen des 20. Mai um 5.10 Uhr ein. Zwar etwas frisch – aber 12 Grad waren mehr als dankbar – fiel nach einem kurzen Feuerwerk um Punkt 6.00 Uhr der Startschuss. Beide Starterinnen setzten sich das Ziel den kompletten Nove Colli mit seinen 9 Anstiege auf der 205 km-Strecke zu fahren. Die lange Runde ist durchaus anspruchsvoll und berühmt für die überaus schöne Hügellandschaft der Provinz Cesena.

Das Rennen verlief insgesamt reibungslos – vor allem ohne Platten! Unbekannte hatten ärgerlicherweise an einem Punkt der Strecke Reißnägel verteilt. Die Seitenstreifen waren voll mit Rennfahrer die ihre Schläuche wechseln mussten. Kerstin und Priska sind mit Ihren Rädern glücklicherweise unversehrt durchgekommen. Das Einzige was sie ins Stocken gebracht hat, waren die ersten Anstiege, bei denen einige Teilnehmer Ihr Rad „verlassen“ haben und geschoben haben. Das führte zu kurzen Wartezeiten am Berg – so waren leider keine Bestzeit vorausgesagt. Aber sie lernten von den „schnellen“ Italienern: „sinistra“, „pista“ und „occhio“, machten den Weg bzw. den Berg einigermaßen „frei“.

Um die verlorene Zeit wieder reinzuholen und den Race-Modus nicht zu verlieren, haben die beiden die zahlreichen Verpflegungs-Stationen mit hausgemachter Pizza, Pasta und süßen Leckereinen ausgelassen und lediglich vom Aqua-Service Gebrauch gemacht. Das war auch bitter notwendig, denn bei bis zu 32 Grad in der Mittagshitze kamen sie ganz schön ins Schwitzen.

Kerstin kam nach insgesamt 7h 44 min ins Ziel und belegte in ihrer AK Platz 9; Priska nach 8h 28 min wurde mit Platz 16 belohnt.

Etwas erschöpft aber immer noch überwältigt von den vielen Eindrücken auf der Strecke, gönnten sie sich im Ziel das versprochene Freibier vom Veranstalter und haben die „After-Race-Stimmung“ mit an Strand genommen, die Beine hochgelegt und waren überglücklich.

Forza!

 

 

GranFondo Nove Colli 2018 – Wohin mit den vielen Radfahrern am Berg?2018-06-09T20:31:09+00:00

#Radklassiker – Endlich mal ein Rennen ohne „richtigen“ Berg

Am 30. April haben sich die PBG Priska und Kerstin auf den Weg nach Frankfurt gemacht. Hier galt es die Startunterlagen für den #Radklassiker am 1. Mai abzuholen. Beim Schlendern über die Messe gab es dann noch die Gelegenheit ein Foto mit Simon Geschke zu machen, sowie den Gelvorrat von Priska aufzufüllen. Die Pastaparty fiel für schwäbische Verhältnisse „furztrocken“ aus: Nudeln aus einem Parmesanrad. Der Herr vor uns in der Schlage war vermutlich auch Schwabe, denn er erkundigte sich total verdutzt nach dem Verbleib der Soße. Die trockenen Nudeln wurden trotz allem gegessen. Die Energie kann ja nicht schaden, wenn am nächsten Tag die Velotour Extrem auf dem Programm steht.

Am nächsten Morgen war es vor dem Start ganz schön kalt. Doch wenn man mit 50 km/h durch Frankfurt düst, wird es einem sehr schnell warm. Im Vergleich zum Vorjahr blieben die Starter in diesem Jahr trocken. Den Mammolshainer Stich haben beide PBG mit Bravour erklommen und sind mit guten Platzierungen im Ziel angekommen.

Kerstin war die dritte Frau auf der Extrem-Strecke und 2. in ihrer AK, Priska wurde 10. in der AK. Für unsere Vereinskollegin Jana Hess vom RSV Stuttgart-Vaihingen gab es den 2. Platz in ihrer AK.

#Radklassiker – Endlich mal ein Rennen ohne „richtigen“ Berg2018-06-09T20:41:46+00:00

#granfondofirenze – Dolce Vita in Bella Italia

Am 14. April 2018 ging es für die Passione Bici Girls Priska und Lotte mit unserem Sponsor Passione Bici nach Italien, um dort gemeinsam beim Grand Fondo Firenze an den Start zu gehen.

Die letzten Vorbereitungen fürs Rennen wurden – wie so oft – mit Pasta und nem Gläschen Vino Rosso beim Abendessen getroffen. Am nächsten Morgen beim Frühstück stellte sich dann die große Frage: Regenjacke, ja oder nein? Immerhin war ab 13 Uhr ein Regenrisiko von 50% angesagt. Optimistisch wie wir waren, rollten wir kurze Zeit später ohne Regenjacke von unserer wunderschönen, am Berg gelegenen Pension Bencista zum Start.

Dort wurden wir zusammen mit dem Team von De Rosa und Passione Bici im VIP Start-Block in die erste Reihe platziert. Beim neutralisierten Start den Berg runter, durch die engen zugeparkten Straßen Florenz ging es ganz schön hektisch zu Sache und so blieben die ersten Unfälle nicht aus. Für uns zwei hieß es daher: Augen zu und durch!

Der erste lange Anstieg hat dann glücklicherweise sein übriges getan und das große Starterfeld mit ca. 2500 Starten auseinandergezogen, so dass die ersten 40km zügig und ohne weitere Zwischenfälle gefahren werden konnten. Doch dann kam der Regen – früher als erwartet und definitiv mehr Regen als erwartet.

Lotte hat sich daher bei Kilometer 55 spontan dazu entschieden auf die mittlere Strecke (95km) zu gehen und konnte das Rennen mit Platz 10 beenden.

Priska, die sich für die lange Strecke (134km) entschieden hatte, bekam zu allem Übel noch Probleme mit der Schaltung, so dass die letzten 40 Kilometer bei nun mehr strömendem Regen ziemlich zäh waren. Zwar etwas dreckig aber überglücklich im Ziel wurde Priska dann mit Platz 6 belohnt.

Auf der anschließenden Pasta Party gab es ein Meet and Greet mit De Rosa. Und am Abend ließen wird den Kurztrip nach Italien wie es sich gehört mit Antipasti, Primi Piatti und Secondi Piatti, Dolce und Vino Rosso und Bianco und Espresso ausklingen. Ciao Firenze, mille grazie per il bel fine settimana!

#granfondofirenze – Dolce Vita in Bella Italia2018-06-09T19:52:41+00:00

#Granfondosainttropez – Die Passione Bici Girls gegen den Mistral

#Facts: 8. April 2018, UCI Grand Trophee Golfe de Saint Tropez, 164 km mit 2400 Höhenmeter, 1.400 Teilnehmer.

Voller Vorfreude und Aufregung machten sich die Passione Bici Girls Kerstin, Lotte und Priska an einem sonnigen Freitag-Morgen, auf den Weg zu ihrem ersten UCI Qualifikationsrennen nach Saint Tropez. Die lange Fahrt von Stuttgart mit ihrem Kleinbus ließ ihnen genug Zeit das anstehende Event zu diskutieren: 164 km, mit insgesamt 4 Anstiegen und 2.400 Höhenmetern. „Not so easy“… so war es doch noch relativ früh in der Saison und die Wettervorhersage ließ nichts Gutes ahnen! Der Feind hatte einen Namen: MISTRAL – ein stürmischer Wind, der am Renntag mit Böen bis zu 95 km/h über sie hinweg fegen sollte.

In Saint Tropez angekommen, schlenderten die Mädels zunächst noch ziemlich unbeeindruckt (weil 20 Grad und Sonne!), am Samstag vor dem Raceday über den Yachthafen und erkundeten gleich den Startbereich des Rennens. An selber Stelle fiel ihnen eine nicht ganz unbekannte Yacht auf, von der plötzlich Roooooobert und seine Frau Carmen von Bord gingen, die sofort für einen netten Plausch und ein Foto mit den Passione Bici Girls zu haben waren. Und wie der Zufall es so wollte, trafen die drei Mädels wenig später schon wieder auf bekannte Gesichter: zwei Stuttgarter Freunde, die auch für das Rennen angereist sind, überraschten die Mädels. Nach einem gemeinsamen Kaffee und leckeren französischen Naschereien, ging es noch zum Startunterlagen abholen und in den Supermarkt für die wichtigsten Nahrungsmittel: Nudeln, Nudeln, Nudeln und Bananen 😉

Dem abendlichen „Carbo-Loading before Raceday“ stand also nichts mehr im Wege. Etwas nervös und angespannt ging es dann ins Bett, denn die Passione Bici Girls erwartete für den Raceday folgender Zeitplan:

5.30 Uhr – Aufstehen

6.00 Uhr – Frühstück

7.00 Uhr – Einrollen zum Start am Yachthafen

7.30 Uhr – Einreihen in den ersten Startblock

8.00 Uhr – Startschuss und los geht’s!

Bei (noch!) angenehmen Temperaturen ging es zunächst zügig im großen Starterfeld mit ca. 1400 Teilnehmern stadtauswärts, bis spätestens beim ersten Anstieg das Feld „sortiert“ wurde. Kerstin konnte locker vorne mithalten und drückte die erste „Welle“ einfach weg. Lotte und Priska haben sich nach dem zügigen Start wiedergefunden und meisterten den ersten Anstieg gemeinsam. Die ersten 40 km liefen sehr gut – bis der angekündigte Mistral angriff und es hieß: 56 kg vs. 95 km/h Böen. Die Mädels hatten entweder mit der Seitenwindanfälligkeit der Hochprofillaufräder zu kämpfen oder, wenn der Wind zur Abwechslung von vorne kam, ging es gefühlt einfach nicht vorwärts. Aber die Passione Bici Girls kämpften sich sturzfrei über die 164km und durch den Mistral. Völlig fertig aber überglücklich nach der Bergankunft im Ziel zu sein, schmeckte ihnen die Paella und obligatorische Cola hervorragend. Kerstin durfte sich sogar über einen grandiosen 5. Platz in ihrer AK und damit über die Qualifikation für die UCI Gran Fondo Worldchampionships 2018 in Varese freuen. Priska und Lotte belegten den 11. und 13. Platz.

Etwas angeschlagen und müde wurde das Champions Dinner spontan in einen McDonalds-Besuch umgewandelt – für mehr waren die Drei nicht mehr zu haben. Dank „Service à table“ war das Bestellen und Nachbestellen von Burgern, Pommes und Eis völlig ohne Anstrengung möglich. Vor der Rückfahrt am Montag ging es noch schnell in eine Pâtisserie und mit dem Geschmack von französischen Macarons und Tartelettes auf der Zunge ließ sich das Rennen auf einmal ganz angenehm Revue passieren. Die Schmerzen und Anstrengung vom Vortag schienen schon wieder weit weit weg. Au revoir, ma belle france! Nous allons revenir!

#Granfondosainttropez – Die Passione Bici Girls gegen den Mistral2018-04-19T13:05:29+00:00

#rundumschönaich #raceday

Am Ostermontag wurde es ernst für die Passione Bici Girls Fahrerinnen Kerstin und Priska. Das erste Lizenzrennen für die beiden stand an – und dann gleich in Schönaich: das bekannte Rennen in der Region mit einer sehr anspruchsvollen Strecke und einem hochkarätigen Starterfeld.

Nach einem gelungenen Trainingslager auf Mallorca fühlten sie sich einigermaßen gut vorbereitet neben den Profifahrerinnen zu starten.

Nino, Trainingspartner und Ehemann von Kerstin, hat bei -1 °C bereits um 7 Uhr die Strecke beim C-Klasse Rennen für uns erfolgreich „getestet“.

Guten Mutes reihten wir uns dann um 13:40 Uhr in das Starterfeld der Elite Frauen und Juniorinnen ein. Bei angenehmen 16 °C viel um 13:51 Uhr der Startschuss. Der Puls befand sich da aber schon seit 45 Minuten im roten Bereich: Kerstin hatte die Rennradschuhe zu Hause stehen lassen! Schönaich-Vaihingen-Schönaich in 20 Minuten mit dem Auto, das Rennen vor dem Rennen.

Die erste Runde lief erstaunlich gut und beide Fahrerinnen konnten bis zum Wolfenberg locker im Fahrerfeld mithalten. Ab da wurde es spannend! Oben am Berg angekommen wollte die Kette bei Kerstin nicht mehr auf das große Blatt. Aber wie es sich gezeigt hat, kann man ein Rennen auch auf dem kleinen Blatt im Fahrerfeld beenden, auch wenn die Abfahrten und Wellen zur Herausforderung wurden.

Nach dem ersten Berg hat Priska eine kleine Verfolgergruppe mit 3 Fahrerinnen bis ins Ziel angeführt, dabei war ihre Suche nach Windschatten leider erfolglos.

Beide Fahrerinnen hatten jede Menge Spaß beim Rennen und haben sich über die zahlreichen Anfeuerungsrufe vieler Freunde und Familienmitgliedern gefreut.

Am Ende gingen die beiden mit einem 23. und einem 35. Platz nach Hause und sind schon gespannt auf ihre nächsten Rennen.

#rundumschönaich #raceday2018-04-13T08:01:25+00:00